Nein zur Fremdspracheninitiative

Nur eine Fremdsprache an der Primarschule? Bien au contraire - multilingualism will be preserved and promoted!

Die AL sowie die SP und der VPOD Sektion Lehrberufe begrüssen die klare Ablehnung der Fremdspracheninitiative sehr! In einer globalisierten Welt sind Fremdsprachenkenntnisse mehr denn je eine Kernkompetenz, umso mehr freuen wir uns über den Erhalt und die Förderung der Mehrsprachigkeit. Die Gewinner sind die Kinder, welche auch in Zukunft von den in den vergangenen Jahren mit Knowhow und Engagement aufgebauten Strukturen profitieren können und einen motivierenden Einstieg ins Sprachenlernen erhalten.
Konsequenzen
Die vielen Ja-Stimmen zeigen aber auch deutlich, dass die Rahmenbedingungen beim Fremdsprachenlernen verbessert werden müssen. Auch wenn nach wie vor die Mehrsprachigkeit und nicht der Perfektionismus das Ziel ist und die Bewältigung von kommunikativen Alltagssituationen im Vordergrund stehen, sehen wir einige Bedingungen, die für einen erfolgreichen Sprachunterricht erfüllt werden müssen:

  • ein Konzept, das Erstsprache, Lokalsprache und schulische Fremdsprachen im Zusammenhang betrachtet;
  • attraktive Aus- und Weiterbildungen der Lehrpersonen;
  • Teamteaching oder Halbklassenlektionen, um dem mündlichen Unterricht gerecht zu werden.

Für weitere Auskünfte stehen zur Verfügung:
VPOD: Katrin Meier, Präsidentin vpod Sektion Lehrberufe, 079 572 27 98
SP: Jacqueline Peter, Kantonsrätin, 076 310 71 12
AL: Judith Stofer, Kantonsrätin, 079 280 89 02

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