Ein starkes Zeichen gegen den Abbauwahn

Von: Bündnis Abbau stoppen

Der Aktionstag gegen die Sparmassnahmen im Kanton Zürich war tagsüber geprägt von kreativen Aktionen gegen den drohenden Abbau beim Service Public. Als Höhe- und Schlusspunkt fand am Abend eine friedliche Demonstration durch die Zürcher Innenstadt statt. Über 2000 Personen machten den Verantwortlichen in Regierung und Parlament klar: So nicht!

Den Tag hindurch fanden vor Gymnasien, Hochschulen und Berufsschulen kreative Aktionen statt. Sie thematisierten u.a. den Bildungsabbau, die geplanten Fahrpreiserhöhungen, die Schliessung der Lehrwerkstätten und die verfehlte Asylpolitik. Ab 18.00 versammelten sich dann über 2000 Personen auf dem Bürkliplatz, um gegen das geplante Kürzungspaket zu protestieren.

Verschiedene Redner_innen betonten zu Beginn der Demonstration die Widersprüche der heutigen Spar- und Abbaupolitik. Während Reiche und Grosskonzerne mit Steuergeschenken überhäuft werden, würden in der Folge die Einnahmen beim Staat fehlen, betonte Vpod-Präsidentin Katharina Prelicz-Huber. „Diese verfehlte Politik führt dazu, dass die grosse Mehrheit der Bevölkerung den Preis für die klientelistische Politik der Bürgerlichen bezahlen muss.“

Schüler_innen, Angestellte aus dem Pflegebereich, Vertreter_innen der JUSO, Jungen Grünen und BFS und weitere Organisationen und Einzelpersonen machten in ihren Reden klar, dass sie sich gegen Sparmassnahmen wehren und auch in Zukunft wehren werden. Alles in allem zeigt sich das Bündnis „Gemeinsam gegen Sparpolitik“ sehr zufrieden mit dem heutigen Tag und ist froh, dass an der Demonstration Inhalte dominierten. Die heutige Demonstration war der Auftakt für den Widerstand gegen das Kürzungspaket.

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Galerie: Abbaupaket

Fotos von Andrea Jerger