Sondereffekt: Zusätzliche Ferienwoche!

Heute hat der Regierungsrat den Rechnungsabschluss 2018 präsentiert und das ewig gleiche Lied der Sondereffekte angestimmt: 548 Millionen Franken Gewinn. Laut Regierungsrat ein ausserordentlich gutes Resultat. Doch damit lässt sich der VPOD nicht mehr abspeisen. Für uns ist klar: es muss Schluss sein mit den unsäglichen Sparprogrammen und: Die zusätzliche Ferienwoche für das kantonale Personal ist überfinanziert und überfällig.

Bereits in unserer Medienmitteilung vom Oktober haben wir vorgerechnet: 2016 betrug der Überschuss der Kantonsrechnung 390 Millionen Franken, 2017 370 Millionen. Für 2018 waren 76 Millionen budgetiert. Nun sollen es 548 Millionen sein. Einmal mehr das alte Spiel: Erst jammern, damit man sparen und abbauen kann, um dann (natürlich völlig unerwartet) weit über den Budgeterwartungen abzuschliessen.

Eine zusätzliche Ferienwoche für die Angestellten des Kantons kostet maximal 50 Millionen Franken. Gemessen am Budgetüberschuss und den 500 Millionen Franken Einsparungen, die der Kanton Zürich seit 2010 auf Kosten der Angestellten eingespart hat, ein kleiner Betrag.

Michèle Dünki-Bättig, Präsidentin der VPOD Sektion Zürich Kanton und SP-Kantonsrätin, findet: «Statt dass nun die Bürgerlichen euphorisch ob dem guten Rechnungsergebnis im Herbst wieder auf Steuersenkungen pochen, sollte der Kanton Zürich seine Verantwortung als Arbeitgeber wahrnehmen. Wir fordern eine zusätzliche Ferienwoche, das Nachholen der Lohnentwicklung für alle Angestellten und den Ausgleich der erhöhten Abzüge bei der Pensionskasse!»

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