Das Sündenregister des USZ

Der Tages-Anzeiger hat berichtet: Die Spitaldirektion des USZ erhält von den Mitarbeitenden schlechte Noten. Der VPOD hat ein "Sündenregister" mit Verstössen zusammengestellt und dem Spital zukommen lassen.

Am Mittwoch hat der Tages-Anzeiger unter dem Titel "Schlechte Noten für die Spitalchefs" über die Unzufriedenheit des Spitalpersonals berichtet. "Besonders gross ist der Unmut im Universitätsspital Züirch", heisst es da im Anriss.

Hier die Beiträge im Tages-Anzeiger dazu:

Die Liste der Vergehen und Verstösse der USZ-Direktion gegen das Personal ist lang. Der VPOD hat diese vorläufige und leider wohl längst noch nicht vollständige Liste der Direktion des USZ zugestellt und lässt über einen Anwalt prüfen, ob darunter auch strafrechtlich relevante Vergehen sind.

Insbesondere ärgern sich der VPOD und die Angestellten des USZ, dass die Umkleidezeit zwar endlich als Arbeitszeit angerechnet werden soll, dass die Direktion das jedoch voll auf Kosten des Pesonals umsetzten will. Mit einer Verkürzung der Übergabezeiten und einer Verdichtung der Arbeitszeit soll das Personal einfach noch schneller noch mehr erledigen, damit auch die Umkleidezeit noch im Dienst Platz hat. Die sowieso schon äusserst angespannte Situation in der Pflege wird damit noch weiter zugespitzt, die Sicherheit der PatientInnen wird gefährdet und die Gesundheit des Personals mit noch mehr Stress weiter unter Druck gesetzt. Der VPOD prüft rechtliche Schritte und wird mit dem Personal zusammen gegen diesen Entscheid der Direktion Widerstand leisten.

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