VPOD Zürich klagt gegen das USZ

Der VPOD hat beim Arbeitsinspektorat des Kantons Zürich Anzeige gegen das Universitätsspital Zürich USZ eingereicht. Und auch der Personalausschuss des USZ wehrt sich.

Die Liste der Verstösse, die der VPOD am USZ festhält, ist lang. Dabei geht es auch - aber bei weitem nicht nur - um die Umkleidezeit (siehe "Das Sündenregister des USZ").

Nun hat der VPOD beim Arbeitsinspektorat des Kantons Zürich offiziell Anzeige erstattet wegen Verstössen gegen das Arbeitsgesetz und die Mitwirkungsrechte. Hier unser Schreiben vom 28. August 2019 als PDF.

Auch der Personalausschuss des USZ protestiert gegen die Umsetzung der Umkleidezeit am USZ. Im "Statement zur Umkleidezeit", das am 9. September im Intranet des USZ aufgeschaltet wurde, heisst es:

Der Personalausschuss hält fest, dass er mit dem Entscheid der Umkleidezeit nicht einverstanden ist, weil er für das Personal zu einer reinen Verdichtung der Arbeit führt und somit entweder Mehrzeiten generiert oder die Patientenversorgung beeinträchtigt. Diese Meinung entspricht den zahlreichen Reaktionen der Mitarbeitenden aus den unterschiedlichsten Fachbereichen, die per Mail und auch mündlich an uns gelangen.

Der Personalausschuss hat die Informationsveranstaltungen erfolgreich eingefordert, wurde aber für den Prozess kaum integriert. Unsere Meinung, wie auch die Bedenken und verschiedenen Vorschläge gaben wir selbstverständlich dem HRM und der Spitaldirektion weiter.

Diesbezüglich finden laufend Gespräche zwischen dem Personalausschuss und dem HRM, resp. der Spitalleitung statt.

Rückmeldungen zum Thema gerne weiterhin an den Personalausschuss, auch direkt ans HRM oder an die Spitaldirektion (SDI).

Der Artikel im Tages-Anzeiger vom 9. September 2019 hier

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