Der Kanton schwimmt im Geld

Und wieder grüsst das Murmeltier…

Es ist wie jedes Jahr: Nachdem die bürgerliche Mehrheit den Finanzteufel an die Wand gemalt und Sparmassnahmen beschlossen hat, resultiert wieder ein Riesenüberschuss. 566 Millionen Franken sind es alleine für das letzte Jahr – 419 Millionen mehr als budgetiert. Und wie immer war das unerwartet, unvorhersehbar, aber erfreulich.

Schluss damit. Der VPOD fordert, dass die Sparpolitik endlich aufhört und der Vernunft Platz macht. Vor allem das Personal, das seit Jahren keine Lohnentwicklung mehr kennt, muss endlich wieder erhalten, was ihm zusteht: faire Löhne, die sich in der Entwicklung nach der UBS-Lohnstudie und den Vergleichszahlen der Privatwirtschaft richten. Der Kanton könnte damit auch die Rentenverluste kompensieren, die das bei der BVK versicherte Personal hinnehmen muss.

Michèle Dünki-Bättig, Präsidentin der VPOD Sektion Zürich Kanton, hält fest: «Es muss endlich Schluss sein mit Sparmassnahmen beim Personal und Steuergeschenken für die Reichen. Dem Kanton geht es gut, also soll es auch dem Personal gut gehen, das die Arbeit macht!»

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