Ein JA stärkt unsere VBZ!

Von: Duri Beer

Das Leben in der Stadt Zürich wird immer teurer. Mit der «365-Franken-Initiative» sorgen die Initiant*innen dafür, dass die ÖV-Tickets wieder bezahlbar werden. Das entlastet den Mittelstand und macht den Umstieg auf den ÖV attraktiver.

An der Generalversammlung vom 21. März beschlossen. VPOD Gewerkschafter*innen für die Stärkung der VBZ.

Darum braucht es die Initiative:

• Die VBZ erhöhen auf einen Schlag ihren Marktanteil im öffentlichen Nahverkehr. Gute Arbeitsplätze müssen erhalten und ausgebaut werden.

• Per Dezember 2023 sind ÖV-Tickets im Kanton Zürich um durchschnittlich 3.4 Prozent teurer geworden. Und steigen im ZVV weiter per Dezember 2025. Das ist gleich in doppelter Hinsicht falsch.

• Viele Zürcher*innen leiden bereits stark unter den steigenden Mieten und Krankenkassenprämien. Die Preiserhöhung beim ÖV kommt für sie zur absoluten Unzeit und bringt sie noch mehr unter Druck.

Den ÖV noch teurer zu machen ist zudem auch aus ökologischen Gründen unsinnig. Um unseren CO2-Ausstoss zu verringern, müssen mehr Menschen vom Auto auf den ÖV umsteigen. Höhere Billett-Preise bewirken das genaue Gegenteil: sie halten Pendlerinnen und Freizeitreisende davon ab, auf den ÖV zu wechseln.

Die städtischen Initiative gibt hier Gegensteuer. Das fordert die Initiative:

«Zur Förderung des öffentlichen Verkehrs und zur finanziellen Entlastung der Bevölkerung fordern wir mit unserer Initiative für alle Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Zürich eine Vergünstigung für das Jahresabonnement (2. Klasse) der Zone 110: Erwachsene sollen neu noch 365 Franken, Kinder und Jugendliche 185 Franken für das Abo bezahlen. Die Vergünstigung soll auch für Nutzerinnen und Nutzer anderer Abos – wie beispielsweise des GA – einlösbar sein.»