Zürcher Kantonsrät:innen nehmen Protest für Teuerungsausgleich an Kantonsspitälern ernst

Von: Stephanie Fuchs, Gewerkschaftssekretärin

Der Protest «Ganzer Teuerungsausgleich für ganze Arbeit!» von rund 2400 Mitarbeitenden an den vier Kantonsspitälern findet Gehör. Nicht bei den vier Spitalräten. Aber bei Kantonsrät:innen.

Ohne Teuerungsausgleich sinken die Reallöhne und also die Kaufkraft. Das muss aufhören.

Vier parlamentarische Initiativen der Parteien AL, SP, Grüne und EVP verlangen, dass die vier Kantonsspitäler USZ, KSW, PUK und ipw ihrem Personal die kantonale Teuerungszulage wieder ausrichten. Denn seit 2023 wichen die Spitäler zu Ungunsten der Mitarbeitenden davon ab.

Die Parteien reagieren damit auch auf den Protest «Ganzer Teuerungsausgleich für ganze Arbeit!» von inzwischen rund 2400 Mitarbeitenden gemeinsam mit dem VPOD Zürich sowie den kantonalen Sektionen von SBK ZH/GL/SH, Physioswiss RV ZH-GL und dem Hebammenverband SHV ZH/SH. Anders als die vier Spitalräte nehmen die beteiligten Kantonsrät:innen das Personal ernst.

In Ihrer gemeinsamen Medienmitteilung mit VPOD und SBK zur heutigen Einreichung der Parlamentarischen Initiativen schreiben AL, SP, Grüne und EVP:

Die Angestellten der Kantonsspitäler USZ, KSW, PUK und ipw leisten unverzichtbare Arbeit für die Gesundheitsversorgung der Zürcher Bevölkerung. Trotzdem erhalten sie seit Jahren nicht den vollen und 2025 mehrheitlich gar keinen Teuerungsausgleich. Dies im Gegensatz zum kantonalen Personal.

Und:

Eine gesetzliche Anbindung an die kantonale Teuerungszulage auch für das Spitalpersonal ist nicht nur ein Zeichen der Wertschätzung, sondern auch ein zentrales Element für die Planungssicherheit und für die Sicherung der Qualität der Gesundheitsversorgung im Kanton Zürich.

Die ganze Medienmitteilung findet sich im Download.

Wir werden den Weg der Parlamentarischen Initativen im Kantonsrat begleiten. Es könnte nötig werden, dass sich möglichst viel Gesundheitspersonal auf der Zuschauertribühne einfindet, wenn die Initiativen für die Debatte im Rat traktandiert sein werden.


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07.07.2025 Politik nimmt Protest an Kantonsspitälern für Teuerungsausgleich ernst PDF (137.0 kB)