Der Rahmen-Gesamtarbeitsvertrag (Rahmen-GAV) für den Nahverkehr im Kanton Zürich hat seit 2014 orts- und branchenübliche Arbeitsbedingungen definiert, die bei Ausschreibungen von Konzessionen und Transportaufträgen eingehalten werden müssen. Wie es das Submissions- und Subventionsgesetz verlangen. Der Zürcher Regierungsrat und der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) haben diesen Rahmen-GAV als Instrument zur Qualitätssicherung nie akzeptiert und ihn aus „technischen Gründen“ abgelehnt. Darum haben ihn die Transportunternehmen Postauto, Stadtbus Winterthur, Forchbahn und VBZ und die Gewerkschaften VPOD, SEV, syndicom, syna und transfair per Ende 2025 gekündigt.
Der ÖV-Aktionstag „Respäkt fürs ÖV-Personal“ soll die Anliegen und Forderungen der Mitarbeitenden für bessere Arbeitsbedingungen öffentlich thematisieren und den ZVV sowie die Passantinnen und Passanten für die Notwendigkeit von Verbesserungen sensibilisieren. Dem drohenden Personalmangel mit der Verkürzung der Schichtarbeit vorbeugen – ist das Hauptanliegen des VPOD. 35-Stunden-pro-Woche bei Schichtarbeit sind genug. Die Kundgebung wird von den Verbänden VPOD, SEV, syndicom (SGB) und syna und transfair (Travailsuisse) organisiert und durchgeführt.
Dienstag, 18. November; 13.30 – 15 Uhr (Beginn 14 Uhr)
Oerlikon, VBZ-Depot (Start), Hofwiesenstrasse 370 (Schlusskundgebung)
Mobilisierungs-Flyer als pdf.
