Am Aktionstag haben über 100 ÖV-Mitarbeitende für die Anliegen des Personals demonstriert und sind vor den Hauptsitz des Zürcher Verkehrsverbunds ZVV gezogen. Dort haben sie den Rahmen-GAV für den Nahverkehr geschreddert und den ZVV aufgefordert Mittel für Investitionen ins Personal zur Verfügung zu stellen.
Der Rahmen-GAV zwischen den Unternehmen VBZ, Stadtbus Winterthur, PostAuto Schweiz und der Forchbahn und den Verbänden VPOD, transfair, syna, SEV und syndicom hat orts- und branchenübliche Standards festgesetzt, die bei Ausschreibungen von Konzessionen und Transportaufträgen des ZVV berücksichtigt werden müssen. Regierungsrat und ZVV haben diese Standards «aus technischen Gründen» nicht anerkannt. Darum haben ihn die Sozialpartner gemeinsam per Ende 2025 gekündigt.
Der Fahrplanwechsel 2025/26 bringt steigende Preise und ein verändertes Liniennetz mit sich. Nur das ÖV-Personal arbeitet seit über 25 Jahren zu den gleichen Konditionen – trotz Bevölkerungswachstum, gestiegenem Durchschnittsalter und stark verdichtetem Verkehr. Dies führt zu gesundheitlichen Schwierigkeiten und einer zu hohen Fluktuation bei jüngeren Mitarbeitenden.
Darum fordern sie jetzt Investitionen ins Personal. Mehr Erholung durch eine Arbeitszeitverkürzung auf 35 Stunden pro Woche bei Schichtarbeit und kürzere Pausen zwischen zwei Dienstteilen.
Der Offene Brief der Mitarbeitenden als pdf.
Medienmitteilung vom 17.November 2025 als pdf.
GBKZ-Kolumne mit Elvira Kläy, Busfahrerin VPOD Zürich






